Ioannis Amanatidis bekommt Verstärkung: Die 29jährige Schauspielerin und Autorin Asli Bayram unterstützt den griechischen Fußballer bei seiner Tätigkeit im Landespräventionsrat Hessen. „Ich habe mich in der Hoffnung, eine Vielzahl von Menschen – insbesondere Jugendliche – zu erreichen, vor drei Jahren dazu entschlossen, als Botschafter des Landespräventionsrates an die Öffentlichkeit zu gehen und mich klar für Gewalrfreiheit und gegen Kriminalität einzusetzen. In Gesprächen in Schulen habe ich etwa dafür geworben, aufeinander zuzugehen, miteinander zu reden.

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Wenn es um soziales Engagement geht, lässt sich Ioannis Amanatidis so schnell von keinem etwas vormachen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche setzt sich der verletzte Eintracht-Stürmer immer wieder ein – ob bei Anti-Gewalt- und Eine-Welt-Projekten oder jetzt, wo er anlässlich der WM 2008 ein Tippspiel zugunsten krebskranker Kinder und ihrer Angehörigen unterstützt.

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„Fußball ist das beste Vorbild für die Vision der EINEN Welt! Wer selbst Fußball spielt, weiß das", schreibt Ioannis Amanatidis in seinem Grußwort für die Aktion EineLebensWeltmeisterschaft.

Ioannis Amanatidis hat sein Engagement für den hessischen Landespräventionsrat verlängert. Dies gaben der Eintracht-Kapitän und der hessische Justizminister bei einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt.

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Mobile Jugendhilfe Neu-Isenburg (1. Platz, 3.000 Euro)

In Neu-Isenburg zogen 35 bis 40 Jugendliche abends gemeinsam durch die Stadt und begingen Straftaten wie Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Die Stadt legte das Projekt „Mobile Jugendhilfe“ auf, das den Einsatz von 4 Streetworkern beinhaltete, die auch türkisch und russische Jugendliche in der Muttersprache ansprechen konnten. Sie verfügten

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Ioannis Amanatidis ist ein „Überzeugungstäter“. Der verletzte griechische Nationalstürmer ließ es sich nicht nehmen, den 6. Hessischen Präventionspreis persönlich zu überreichen. Im hessischen Landtag zeichnete er vorbildliche Sportprojekte aus, die Jugendlichen Selbstbewusstsein vermitteln und verhindern helfen, dass sie in kriminelle Karrieren abgleiten. Die Preise für den Präventionspreis - insgesamt 5000 Euro - hatte in diesem Jahr Ioannis‘ Verein Eintracht Frankfurt gespendet.

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Am kommenden Montag, den 24.11.2008, übergibt Ioannis Amanatidis im Wiesbadener Landtag den 6. Hessischen Präventionspreis. Mit dieser Auszeichnung werden Projekte ausgezeichnet, die mit besonderer Kreativität und ehrenamtlichem Engagement präventiv gegen Krimialität arbeiten und dabei eine Vorbildfunktion besitzen.

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Ioannis' Horizont geht über das Fußballfeld hinaus. Das wissen wir nicht erst, seit der Eintracht-Kapitän als Anti-Gewalt-Botschafter in Hessens Schulen unterwegs ist. Vor der Europameisterschaft ruft der griechische Torjäger dazu auf, eine Aktion zugunsten krebskranker Kinder zu unterstützen. Mit 10 Euro Einsatz und der richtigen "Nase" für treffsichere Ergebnisse können sich alle Fans auf www.wirhelfenkindern-online.de mit vielen "Promis" messen und tolle Preise gewinnen.

Selten ist Ioannis Amanatidis um ein Wort verlegen, und manchmal verwandelt er Schweiger in große Redner. Aus den Frankfurter Anfangstagen seines griechischen Landsmanns Sotirios Kyrgiakos ist die Anekdote überliefert, der zufolge der hünenhafte Verteidiger auf eine Journalistenfrage mit drei, vier dürftigen Worten antwortete und bei Amanatidis, der den Übersetzer spielte, daraus ein längerer Monolog wurde.

Der Landespräventionsrat (http://www.landespraeventionsrat.hessen.de/) wurde 1992 auf Vorschlag des hessischen Justizministeriums ins Leben gerufen. Er begreift die Kriminalitätsverhütung als gesellschaftliche Aufgabe, in die neben den mit der Verhütung von Straftaten befassten Behörden sowie die Arbeits-, Sozial-, Bildungs- und Wohnungspoltik gestaltenden Stellen möglichst viele gesellschaftliche Kräfte einbezogen werden sollen.

Zur Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" mit Ioannis Amanatidis ist ein Videoclip verfügbar:


Seit Anfang 2007 ist der Fußballer offizieller Botschafter des hessischen Landespräventionsrates.

Fairness im Umgang miteinander, das Einhalten von Regeln und die Rote Karte gegen Gewalt – was im Fußball gilt, ist für Ioannis auch im „normalen“ Leben der richtige Weg. Doch die Realität sieht oft anders aus: Laut neuen Untersuchungen ist jeder fünfte Jugendliche schon einmal Opfer von Gewalt an Schulen gewesen.